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Filmdaten
Deutscher TitelAsterix der Gallier
OriginaltitelAstérix le Gaulois
Asterix
ProduktionslandFrankreich, Belgien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1967
LängeKino: 70 Minuten
DVD: 65 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieRay Goossens
DrehbuchWilly Lateste,
Jos Marissen,
László Molnár
ProduktionRaymond Leblanc
MusikGérard Calvi
SchnittFrançois Ceppi,
László Molnár,
Jacques Marchel
Synchronisation

Asterix der Gallier (Originaltitel: Astérix le Gaulois) ist der erste Asterix-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1967. Die französisch-belgische Koproduktion basiert auf dem ersten, gleichnamigen, Comicband von Albert Uderzo und René Goscinny.

Handlung

Während im Jahr 50 v. Chr. ganz Gallien von den Römern unterworfen und besetzt ist, leisten die Bewohner eines kleinen gallischen Dorfes an der Küste von Aremorica weiterhin Widerstand. Um gegen die römische Übermacht bestehen zu können, nutzen sie dafür einen vom Druiden Miraculix gebrauten Zaubertrank, der übermenschliche Kraft verleiht. Einer der tapfersten Krieger des Dorfes ist der gewitzte Asterix. Dieser ist mit dem gutmütigen, jedoch etwas einfältigen Obelix befreundet.

Gaius Bonus, der Centurio und Befehlshaber des Römerlagers Kleinbonum, ist verärgert darüber, dass man nun schon seit über fünf Jahren das Gallier-Dorf belagert und keinen Schritt weiterkommt. Zusammen mit Marcus Schmalzlockus schmiedet er einen Plan, um endlich hinter das Geheimnis der übermenschlichen Kraft der Gallier zu kommen: Ein als Gallier verkleideter römischer Spion soll in das Dorf geschleust werden. Da sich kein Freiwilliger meldet, veranstaltet man das Spiel „Reise nach Rom“, bei dem der Legionär Caligula Minus verliert. Man schickt ihn als vermeintlichen Gefangenen der Römer in den Wald, wo er tatsächlich von Asterix und Obelix befreit und ins Dorf geholt wird. Gegenüber den Galliern erklärt er, er wäre ein Fremdenführer aus Lutetia mit dem Namen Kannwenix Minimix. Miraculix lässt ihn auch vom Zaubertrank kosten. Im Anschluss wird er jedoch enttarnt, als ihm beim traditionellen Tanz sein falscher Bart abfällt.

Nach seiner Enttarnung flüchtet der Spion zurück nach Kleinbonum und berichtet an Gaius Bonus, der nun unbedingt an das Rezept des Zaubertranks kommen will und daraufhin den Druiden Miraculix entführen lässt. Asterix lässt sich auf dem Ochsenkarren eines Händlers nach Kleinbonum fahren und gelangt im Heu versteckt ins Lager, wo er den gefangenen Miraculix findet und sich dann den Römern ergibt. Gaius Bonus will mit Hilfe des Zaubertranks Julius Cäsar stürzen und die Macht im römischen Reich erlangen und verlangt deshalb vom Druiden, dass er für ihn den Trank braut, was dieser schließlich auch tut. Nachdem alle Römer davon getrunken haben, stellt sich der vermeintliche Zaubertrank jedoch als stark wirkendes Haarwuchsmittel heraus. Miraculix erklärt sich bereit ein Gegenmittel zu brauen, wobei er die Gelegenheit nutzt nebenbei für Asterix den Zaubertrank zu brauen.

Gerade als Miraculix und Asterix aus Kleinbonum fliehen wollen, erreicht Julius Cäsar mit einer überwältigenden Zahl von Legionären das Lager. Als die Gallier davon berichten, dass Gaius Bonus mit dem Zaubertrank nach Rom marschieren wollte um Cäsar zu stürzen, lässt dieser Gaius Bonus in die Mongolei strafversetzen. Zum Dank lässt Cäsar Asterix und Miraculix frei und beide kehren wieder in ihr Dorf zurück.

Veröffentlichung

Zum Film existieren drei unterschiedliche deutsche Synchronfassungen: Neben der Fassung für die deutsche Kino-Erstaufführung am 16. Juli 1971 wurde zur Kino-Wiederaufführung am 6. April 1984 eine Synchron-Neufassung inklusive neuer Musik erstellt, die ab dem 29. November 1985 auch in der DDR zu sehen war. Für die Veröffentlichung des Films auf Video und DVD am 27. Dezember 2001 wurde eine Dialekt-Fassung auf Sächsisch erstellt, bei der wieder die Originalmusik verwendet wurde. Die DVD enthält zudem die 88-minütige Dokumentation René Goscinny – Ein Leben für den Humor (Originaltitel: René Goscinny: Profession humoriste) von Michel Viotte aus dem Jahr 1998 in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Synchronisation

Rolle Originalstimmen Deutsche Fassung (1971) Deutsche Fassung (1984) Sächsische Fassung (2001)
Asterix Roger Carel Hans Hessling Frank Zander Peter Reinhardt
Obelix Jacques Morel Edgar Ott Günter Pfitzmann Wolfgang Kühne
Miraculix Pierre Tornade Klaus W. Krause Friedrich W. Bauschulte Michael Pan
Majestix Lucien Raimbourg Eduard Wandrey Michael Chevalier Tilo Schmitz
Troubadix Jacques Jouanneau Hugo Schrader Arne Elsholtz Andreas Müller
Caligula Minus Jacques Jouanneau Dieter Kursawe Santiago Ziesmer Gerald Schaale
Gaius Bonus Pierre Trabaud Martin Hirthe Horst Niendorf Engelbert von Nordhausen
Marcus Schmalzlockus Klaus Miedel Dieter Kursawe Klaus-Dieter Klebsch
Julius Caesar Jochen Schröder Christian Rode Reinhard Kuhnert
Tullius Octopus Michael Chevalier Karl Schulz Lutz Schnell
Händler Pierre Tornade Erich Fiedler Edgar Ott Frank Turba
Erzähler Bernard Lavalette Joachim Cadenbach Friedrich Schoenfelder Friedrich Schoenfelder

Kritiken

„Der erste Asterix-Film enttäuschte in der deutschen Fassung durch seinen Mangel an Dialogwitz. Die Wiederaufführung 13 Jahre später erfolgte in einer merklich besseren Neusynchronisation.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

„Hat Patina angesetzt, bleibt aber lustig.“

Cinema[2]

Soundtrack

  • Gérard Calvi: Astérix le Gaulois. Auszüge aus dem Original-Soundtrack. Auf: Astérix au Cinéma. 33 titres en version originale. Play-Time (FGL)/BMG, Paris 1996, Tonträger-Nr. PL 961226/3017682 – Auszüge aus der Originalaufnahme der Filmmusik unter Leitung des Komponisten.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vorlage:LdIF
  2. vgl. cinema.de

Vorlage:Navigationsleiste Asterix-Filme

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