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Das Traumschiff

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Produktionsdaten
Originaltitel: Das Traumschiff
Produktionsland: Vorlage:Deutschland
Produktionsjahr(e): seit 1981
Dauer: etwa 60–125 Minuten
Episodenzahl: 65+
Originalsprache: Deutsch
Musik: 1. Staffel Heinz Kiessling

2. Staffel Francis Lai
3. Staffel Udo Jürgens
seit 4. Staffel James Last

Idee: Wolfgang Rademann
Genre: Drama, Romantik
Erstausstrahlung: 22. November 1981
auf ZDF
Besetzung

Das Traumschiff ist eine deutsche Familienserie die von Wolfgang Rademann für das ZDF seit 1981 produziert wird.

Handlung

Die Reihe Traumschiff stehen fast immer aus heiteren, spannenden und teilweise dramatischen Verwicklungen im Mittelpunkt der Serie. Hierbei versuchen die Chefhostess, der Kapitän und der Schiffsarzt ihr möglichstes um die Geschichte zum Happy End zu führen.

In einer Folge konzentriert sich das Geschehen meistens auf drei unterschiedliche Handlungsstränge. Hierbei stehen häufig die Passagiere im Vordergrund, allerdings steht in einem Seitenstrange jeder Folge auch das Personal des Traumschiffs im Mittelpunkt. Vor allem Chefsteward Viktor und Beatrice von Ledebur standen häufig im Mittelpunkt dieser Seitenstränge.

Große Teile der Reihe spielen Land, während die restlichen Teile an Bord des Schiffes spielen.

Geschichte des Traumschiffs

Die Geschichte des Traumschiffs beginnt mit der DDR-Fernsehserie Zur See aus den Jahren 1974 bis 1976. In den USA begann ein Jahr später die Produktion des amerikanischen Gegenstücks der ABC-Serie Love Boat. In Deutschland entstand anhand dieser Anregungen schließlich die erste Folge der Serie Das Traumschiff mit Heide Keller und Günter König in den Hauptrollen. Die erste 6 Folgen lange Staffel wurde zu großen Teilen in einem Filmstudio gedreht, während die Szenen an Bord und auf dem Land tatsächlich dort entstanden sind. Ab der zweiten Staffel wurde schließlich an Bord des jeweiligen Traumschiffes gedreht.

Die zweite Staffel erlebte mit der 12. Folge Brasilien einen Zuschauerrekord von 25,15 Mio. Zuschauern. Damals waren die Episoden einer Folge nur etwa eine Stunde lang. Später wurde die Sendelänge auf 90 bis 120 Minuten erweitert. Des Weiteren wurde die Serie nicht mehr regelmäßig jede Woche, sondern nur noch zu unregelmäßig ausgestrahlt. Von November 1986 bis Februar 1987 gab es vier weitere Folgen der Sendereihe, zum Jahreswechsel 1990/91 wiederum zwei neue Folgen. Die am 1. Januar 1991 ausgestrahlte Folge Disney World beinhaltete, dass ein Junge an einer unheilbaren Krankheit sterben sollte. Diese Sterbesituation brachte das Publikum dazu gegen das Ableben von Charakteren der Serie zu prostestieren.

Bereits im Jahr 1992 wurde über das Ende der Serie nachgedacht, allerdings waren die Wiederholungen der Serie im Sommer so populär, dass neue Episoden gedreht wurden. Seit damals hat das Traumschiff am 2. Weihnachtstag und an Neujahr einen festen Sendeplatz, bei dem neue Episoden ausgestrahlt wurden. Im Jahr 2005 wurde schließlich mit der Folge Vancouver die 50. Episode der Reihe ausgestrahlt.

Am 1. Januar 2011 folgte die Erstausstrahlung der Folge Bora Bora bei dieser wirkte auch der Stromberg-Darsteller Christoph Maria Herbst mit. Zuvor eröffentlichte er sein erstes Buch Ein Traum von einem Schiff in dem er besonders die Erlebnisse während des Drehs kritisch betrachtet. Er griff besonders Siegfried Rauch in seinen Darstellungen an. [1] Gegen die Erstauflage wurde eine gerichtliche Einstweilige Verfügung erwirkt. Der Verlag kündigte darauf an, die zweite Auflage mit geschwärzten Textseiten zu veröffentlichen. [2]

Spin-Offs

Ein kleines Spin-Off wurde im Jahr 2005 mit der Traumschiff-Gala anlässlich des 70. Geburtstag des Produzenten Wolfgang Rademann gefeiert. Diese wurde direkt im Anschluß an eine Traumschiffepisode ausgestrahlt und von Kapitän Paulsen (Siegfried Rauch) moderiert. Im Rahmen dieser Sendung hatte Peter Alexander eine Videobotschaft für seinen guten Freund Wolfgang Rademann vorbereitet. Ein weiteres Special dieser Art wurde anlässlich des 80. Geburtstags von Peter Alexander veranstaltet. Unter den Gratulanten befanden sich Otto Walkes viele weitere Gaststars. Peter gab aus diesem Anlass eine Kurzversion des Liedes „Dankeschön“ am Piano zum Besten.

Im Jahr 2006 folgte der Serienableger Kreuzfahrt ins Glück, in dieser Spin-Off-Serie stehen Hochzeitsplaner Marie Andresen (Eva-Maria Grein) und Daniel Bergmann (Patrik Fichte) im Mittelpunkt.

Die Besatzung

Hauptartikel: Liste der wiederkehrenden Traumschiffe-Charaktere

In jeder Folge treten verschiedene Passagiere auf, die mehrere Abenteuer und Romanzen erleben. Daneben bildet die Stammcrew bestehend aus Kapitän, Chefhostess und Schiffarzt die Hauptbesetzung der Serie.

Seit 1981 gehört Heide Keller in der Rolle Chefhostess Beatrice von Ledebur zum Schiffseigenen Inventar der Serie. Sie ein gutmütiger Charakter, der die Passagiere in ihren Schwierigkeiten unterstützt. Neben ihr gehörte auch Horst Naumann in der Rolle des Schiffsarzts Dr. Horst Schröder von 1983 bis 2011 zum festen Bestand der Serie. Im Jahr 2011 wurde er aus Altergründen von Schiffsarzt Dr. Wolf Sander gespielt von Nick Wilder abgelöst.

Von 1981 bis 1987 verkörperte Sascha Hehn die Rolle von Chefsteward Victor Burger. Er war der Herzensbrecher für die Damenwelt auf den Traumschiff und galt als Schwarm. Sein Zwillingsbruder Stefan Burger tauchte erstmals 1987 als Erster Offizier in einer Doppelrolle auf. Nachdem Victor das Traumschiff für seine Große Liebe verließ, kümmerte sich Stefan Burger um die Herzen aller Frauen.

Der Kapitän des Traumschiffs wurde bisher von drei Schauspielern verkörpert. Günter König verkörperte in der ersten Staffel die Rolle von Kapitän Braske. Bereits im Jahre 1983 wurde er von Kapitän Heinz Hansen abgelöst. Dieser wurde von Heinz Weiss bis ins Jahr 1999 verkörpert. Nach seinem Ausstieg aus gesundheitlichen Gründen betrat Siegfried Rauch in der Rolle von Jakob Paulsen die Traumschiff-Bühne. Bereits im Jahr 1997 hatte in der Folge St. Lucia eine Rolle als Passagier.

Seit dem Jahr 2008 übernimmt Harald Schmidt die Rolle des Gentleman-Host und späteren Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle. Im Jahr 2009 stieß Inka Bause als Fitnesstrainerin Inka zum Traumschiffteam hinzu.

Die Traumschiffe

Hauptartikel: Liste der Traumschiffe

Für die Produktion des Traumschiffs wurden bisher insgesamt vier Luxusschiffe angemietet. Die Dreharbeiten finden vor allem während des ganz normalen Reiseverkehrs statt. Das Verhältnis zwischen dem Drehteam und den Touristen besteht aus etwa 100 zu 400 Personen. Ansonsten würden die Produktionskosten nicht finanzierbar bleiben.

Die ersten 12 Episoden wurden auf den Schiffen Vistafjord (1981–1982) und Astor (1983–1984) produziert.

Im Jahr 1986 wurde die Serie komplett neu ausgerichtet, was zur Folge hatte das das Traumschiff bis zum Jahr 1999 auf dem Kreuzfahrtschiff Berlin produziert wurde. Im Jahr 1999 wurde die Berlin von der MS Deutschland abgelöst.

Sowohl die Berlin als auch die Deutschland gehörten bzw. gehören der Reederei Peter Deilmann aus Neustadt in Holstein.

Die Passsagiere

Die Serie lebt zum einem großen Teil von seinen Passagieren. Viele erleben ihr ganz persönliches Abenteuer an Bord und an Land. Manche Geschichten der Passagiere sind hochdramatisch und andere Geschichten sind wiederrum extrem komisch und skurril.

Hape Kerkeling verkörperte beispielsweise den völlig verpeilten Meeresbiologen Clemens Kohl, der einer Galopagosschildkröte die Freiheit schenken wollte und sie heimlich mit an Bord brachte. Dabei wird er von Schiffarzt Dr. Wolf erwischt. Ebenso trat 1992 Wencke Myhre als Reiseführerin auf und gestaltete einen großen Showabend.

Bisher brachte es Schauspielerin Gila von Weitershausen mit 6 Auftritten zu den meisten Rollen als Passagier. Die Schauspielerin Maria Sebaldt sowie der Schauspieler Klaus Wildbolz waren in bisher fünf Rollen zu sehen.

Folgenauflistung

Die meisten Folgentitel der Serie entsprechen den direkten Reisezielen des Traumschiffes.

Das Team hinter dem Traumschiff

Wolfgang Rademann ist bei der Produktion der Serie immer dabei und ist für die Gesamtleitung zuständig. Von ihm stammt auch die Idee zur Serie.

Die Reihe wird von der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft produziert. Die Regisseure und Drehbuchautoren haben hauptsächlich bei der Produktion von ähnlichen Filmproduktionen für das ZDF gearbeitet.

Die ersten sechs Folgen entstanden unter der Regie von Fritz Umgelter, es folgten Regisseure wie Alfred Vohrer, Gero Erhardt und Christine Kabisch. Von 1996 bis 2005 waren Michael Steinke und Karola Meeder die hauptverantworlichen Regisseure. In den Jahren 2006 und 2007 übernahm Hans-Jürgen Tögel wiedermals die Regie, nachdem er bereits in den 1990er Jahren bei einigen Folgen als Regisseur tätig war.

Viele Drehbücher entstanden durch den Autor Ulrich del Mestre. Daneben waren auch die Autoren Marlies Ewald oder Sabine Thiesler an den Drehbüchern beteiligt. Auch Beatrice-Darstellerin Heide Keller hat einige Drehbücher für das Traumschiff verfasst.

Die Aufnahmen des Traumschiffs entstehen seit den 1990er Jahren größtenteils durch die Kameramänner Heinz-Dieter Sasse und Holger Greiß.

Musik

Die ersten Episoden hatten die Titelmusik von verschiedenen Künstlern wie Udo Jürgens oder Heinz Kiessling. Seit der 4. Staffel stammt die Titelmusik von James Last, der die Titelmelodie extra für die Serie komponiert hat. Die Melodie ist auch bei mehreren Zwischensequenzen zu hören.

Am Ende fast jeder Folge wird der Einzug der Köche von dem Dinnermarsch begleitet. Dieser wurde ebenfalls von James Last komponiert. Diese Szene wird allerdings nicht für jede Folge erneut gedreht.

Bei einigen Specials wird auch den Einzug der Köche verzichtet und ein anderer Schluß produziert. Wie bei der Folge New York, Savannah, Salvador da Bahia und Brasilien, hier sang beispielsweise Inka Bause ein Ständchen für Heide Keller zu ihrem 30. jährigen Dienstjubiläum.

Weblinks

Referenzen

  1. Jörg Thomann: „Ich war noch nie so dünnhäutig wie gerade“. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 49/2010, 12. Dezember 2010, S. 59Online.
  2. boersenblatt.net

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