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"Liz" Taylor 1986

Dame Elizabeth Rosemond Taylor (häufig auch Liz Taylor * 27. Februar 1932 in Hampstead, London; † 23. März 2011 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanisch-britische Schauspielerin, die häufig auch als Hollywood-Diva bezeichnet wurde. Im Jahr 2000 wurde sie von der Queen in den Adelsstand erhoben. Sie engagierte sich im Kampf gegen AIDS.

Lebenslauf

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"Liz" Taylor 1947

Elizabeth Taylor 01

"Liz" Taylor 1951

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"Liz" Taylor & Bette Davis 1981

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"Liz" Taylor 1985 in Frankreich

Elizabeth Rosemond Taylor wurde am 27. Februar 1932 im Hampstead (London) geboren. Ihre Eltern waren Francis Lenn Taylor (1897–1968) und von Sara Viola Taylor, geb. Warmbrodt (1895–1994). Ihre Mutter arbeitete bis 1927 als Schauspielerin. Ihr Bruder Howard Taylor (* 1929) wurde später Meereskundler, hatte allerdings in den 1960er Jahren mehrere Film- und Fernsehauftritte.

Während des Zweiten Weltkrieges floh die Familie vom Kriegs bedrohten London nach Kalifornien. Ihre Familie gehörte der oberen Mittelschicht an, aus diesem Grund besuchte sie gute Schulen und konnte Ballett- und Reitunterricht besuchen.

Bereits 1941 ergatterte die damals neunjährige ihre erste Nebenrolle als Kinderdarstellerin in dem Film There’s One Born Every Minute. Der Film floppte an den Kinokassen und ihre einzigste Zusammenarbeit mit der Filmfirma Universal Pictures.

Ihr erster großer Erfolg gelang ihr im Jahr 1943 mit dem Lassie-Film Heimweh, in dem sie Priscilla die Tochter des Herzoges von Rudling verkörperte. Der MGM-Produzent Samuel Marx ermöglichte ihr einen Exklusivvertrag über sechs Filme. In zwei Filmen spielte sie kleinere Nebenrolle. 1944 bekam ihre erste große Titelrolle in den Filmdrama Kleines Mädchen, großes Herz. Aus machte die MGM-Werbeabteilung das kleine Mädchen von nebenan. Ihre letzte Kinderrolle spielte sie in dem Lassie-Film Lassie – Held auf vier Pfoten aus dem Jahr 1946.

Es folgten die Teenagerjahre, in der sie das junge Teenagermädchen verkörperte. Filme wie Unser Leben mit Vater (1947), Die unvollkommene Dame (1948) und Kleine tapfere Jo (1949) markieren ihren Wechsel in die Teenierollen.

Aus dem jungen Teenager wurde langsam aber sicher eine junge und erwachsene Frau mit viel Sexappeal. Ihre Rolle als Frau konnten die Film- und Werbeexperten noch nicht wirklich einordnen. Viele damalige Kinderstars wie Shirley Temple waren nach der Pubertät nicht mehr gefragt. Beinahe hätte sie das gleiche Schicksal ereilt, 1949 spielte sie erstmals die Rolle der Leading Lady in dem Film Verschwörer. Allerdings gilt dieser Film als Kurisoum, da er weder vom Publikum noch von den Kritikern akzeptiert wurde. Er wurde dem Arthousekino zugerechnet. Auch ein weiterer Film floppte. 1948 lieh sich die Filmfirma Paramount Liz Taylor und mit dem Film Ein Platz an der Sonne wurde aus ihr ein richtiger Star.

1950 spielte sie in dem Film Vater der Braut die Tochter von Spencer Tracy, die unbedingt heiraten möchte und ihren Vater von einer Katastrophe in die nächste stürzte. Der Film wurde so erfolgreich und populär, dass ein Sequel mit dem Namen Ein Geschenk des Himmels folgte. Im Mai 1950 heiratete sie tatsächlich nämlich den Hotel-Erben Nicky Hilton, die Ehe wurde kurz später wieder geschieden. Es folgten Filme wie Ivanhoe – Der schwarze Ritter (1952), Ein verwöhntes Biest (1953), Elefantenpfad (1954) und Beau Brummell (1954).

Der Film Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958) ermöglicht ihr den Zutritt zu komplexeren Rollen und zu besseren Engagements. 1963 landete sie in den Olymp der Hollywood-Diven mit dem späteren Filmklassiker Cleopatra. Der Film wurde von Papst Johannes XXIII. und Radio Vatikan besonders heftig und scharf kritisiert. Auch der Film Giganten mit James Dean und Rock Hudson gehört zu den weiteren großen Filmen ihrer Karriere.

1964 heiratete sie Richard Burton und ließ sich von ihm nach 8 Jahren wieder scheiden. Es folgte eine nochmalige Hochzeit mit dem Hollywoodschauspieler wenig später. Beide traten in zahlreichen Filmen gemeinsam auf, wobei sie immer wieder Nebenrollen wie für Filme wie Doktor Faustus (1967) und Königin für tausend Tage (1969) annahm.

Der Avantgardefilm Brandung aus dem Jahr 1968 zeigte sie von einer ganz anderen Seite, sie war laut und vulgär. Daraufhin folgten zahlreiche Filme in der sie sich von dieser Seite zeigte.

1972 zog sie sich langsam aus dem Kinofilmgeschäft zurück, sie war zwar noch in einigen Kinofilmen wie Mord im Spiegel (1980), Il giovane Toscanini (1988) und Flintstones – Die Familie Feuerstein (1994), aber für ihre eigentliche Rolle als Leading Lady wurde sie nach Hollywood Maßstäben zu alt. Sie übernahm einige Fernsehrollen und Synchronrollen wie unter anderem bei der Serie die Simpsons.

Sie wendete sich anderen wichtigen Themen wie der Versöhnung im Kalten Krieg und der Bekämpfung von AIDS zu. Elizabeth Taylor lebte zuletzt in Bel Air, Kalifornien. Seit 2003 war sie schauspielerisch nicht mehr aktiv, trat in Talkshows und ähnlichen Fernsehgenres aber weiterhin auf.

Am 23. März 2011 verstarb sie nach längerer Krankheit an Herzversagen in einem Krankenhaus in Los Angeles im Kreise ihrer Familie.

Ihre Ehemänner

  1. Conrad Nicholson Hilton, Jr. (6. Mai 1950 – 1. Februar 1951; geschieden)[1]
  2. Michael Wilding (21. Februar 1952 – 26. Januar 1957; geschieden).
    Zwei gemeinsame Söhne: Michael Jr. (* 1953; Schauspieler) und Christopher (* 1955).[2]
  3. Michael Todd (2. Februar 1957 – 22. März 1958; die Ehe bestand bis Todds Tod).
    Eine gemeinsame Tochter: Elizabeth „Liza“ Frances (* 1957)[3]
  4. Eddie Fisher (12. Mai 1959 – 6. März 1964; geschieden)[4]
  5. Richard Burton (15. März 1964 – 26. Juni 1974; geschieden).
    In der Ehe wurde eine Tochter adoptiert: Maria (* 1961, adoptiert 1964); das Adoptionsverfahren hatte Taylor bereits während der vorhergehenden Ehe mit Fisher eingeleitet.[5]
  6. Richard Burton (10. Oktober 1975 – 29. Juli 1976; geschieden)[6]
  7. John Warner (4. Dezember 1976 – 7. November 1982; geschieden)[7]
  8. Larry Fortensky (6. Oktober 1991 – 31. Oktober 1995; geschieden)

Filmografie (Auswahl)

Hauptartikel: Filmografie von Elizabeth Taylor

Kinofilme
Fernsehauftritte

Weblinks

Referenzen

  1. Spoto, S. 65–75, 85
  2. Spoto, S. 81–86, 124
  3. Spoto, S. 114–133
  4. Spoto, S. 160
  5. Spoto, S. 184–186, 189, 214–216, 256f
  6. Spoto, S. 261, 265f
  7. Spoto, S. 266–270, 272–276, 288

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