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Das internationale Filmfest Düsseldorf ist ein Kurzfilmfestival in Düsseldorf. Organisiert wird es von Studierenden der Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Das 2003 vom Institut für Medien und Kultur ins Leben gerufene Festival findet seitdem jährlich im November statt. Seit 2010 ist das Filmfest ein eingetragener Verein: Filmfest Düsseldorf e.V..

Geschichte

Das dreitägige Filmfest wurde erstmals 2003 von ungefähr 15 Studenten des Bachelor-Studienganges Medien- und Kulturwissenschaft organisiert. 2011 sind es schon circa 50 ehrenamtliche Mitarbeiter, die in verschiedenen Teams das Filmfest planen und durchführen. Was als Kleinveranstaltung begann, entwickelte sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einem über die Landesgrenzen Nordrhein-Westfalens hinaus bekannten Kurzfilmfestival.[1] Jedes Jahr lockt es weit mehr als 1500 Zuschauer an.

Zu einem der der bekanntesten Filme-Einsender der letzten Jahre gehört der Schweizer Filmregisseur Reto Caffi, welcher im Jahre 2008 den Studenten-Oscar für seinen Abschluss-Spielfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln verliehen bekam.

Konzept

Datei:Filmfest Düsseldorf (Karton).jpg

Das Filmfest Düsseldorf wurde so geplant, dass es sich in das interkulturelle und integrative Konzept des Studienganges Medien- und Kulturwissenschaft einfügt. Es bietet somit den Studenten die Möglichkeit, erste praktische Erfahrung im Berufsfeld Projektmanagement zu sammeln. Bei der Planung und Durchführung arbeiten die Organisatoren in unterschiedlichen Teams, wie PR und Presse, Akquise, Sponsoring, Veranstaltung, Technik, Design und Party ehrenamtlich und in Eigeninitiative. Die Veranstaltung ist ein Low-Budget-Projekt und wird demnach alljährlich von Sponsoren unterstützt. So wird jedes Jahr ein Festival organisiert, das an jedem Festivaltag für den Zuschauer kostenfrei ist.

Hauptziel des Filmfestes ist es, jungen, aufstrebenden Filmemachern eine Plattform zu bieten, um ihre Erstlingswerke einem breitgefächerten, filmaffinen Publikum zu präsentieren.[2] Die Kurzfilme der Nachwuchsregisseure müssen dabei einige Kriterien erfüllen: Sie sollen eine Länge von mindestens 3 und maximal 30 Minuten haben, in den letzten zwei Jahren entstanden und einer der ersten fünf Filme des Machers sein.

Der Ort der ersten beiden Festivaltage ist der Konrad-Henkel-Hörsaal der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2010 zieht das Kurzfilmfestival am Finaltag in das Filmmuseum Düsseldorf um, welches sich in der Altstadt befindet. Die Filme werden dem Publikum während der ersten beiden Tage in Blöcken präsentiert. Aus jedem Block wählen die Zuschauer ihre Favoriten durch eine Abstimmung. Diese Publikumslieblinge werden am Finaltag nochmals gezeigt.

Gewinner werden sowohl von der fünfköpfigen Jury, bestehend aus Vertretern der Studierendenschaft, des Instituts für Medien- und Kulturwissenschaft der Universität, der Filmstiftung NRW sowie Experten aus der Filmbranche ermittelt, als auch durch die Publikumsabstimmung. Die Publikumspreise werden an jene verliehen, deren Filme die meisten Zuschauerstimmen erhalten haben. Die Jury wählt ihren Gewinner unabhängig vom Publikum und dessen Vorauswahl. Beide Publikumspreise sind mit jeweils 750 Euro und der Jurypreis mit 1000 Euro dotiert.

Gewinner

2010

  • Publikumspreis, Kategorie 'Kreativfilm' : "Spiel des Lebens" von Johannes Becker
  • Publikumspreis, Kategorie 'Spielfilm/Doku' : "Ein Tag und eine Ewigkeit" von Anna Hepp
  • Jurypreis: "Narben im Beton" von Juliane Engelmann

2011

  • Publikumspreis, Kategorie 'Kurzfilm kürzer als 15 Minuten' : "Ali sein Garten" von Undine Siepker
  • Publikumspreis, Kategorie 'Kurzfilm länger als 15 Minuten' : "Wie ein Fremder" von Lena Libertas
  • Jurypreis: "Silent River" von Anca Miruna Lazarescu und David Lindner

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V.
  2. Institut für Medien- und Kulturwissenschaft


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