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Filmdaten
OriginaltitelJudith of Bethulia
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglische Titelcards
Erscheinungsjahr1913
Länge61 Minuten
Stab
RegieD. W. Griffith
DrehbuchThomas Bailey Aldrich
D. W. Griffith
Frank E. Woods
ProduktionD. W. Griffith
KameraG. W. Bitzer
SchnittJames Smith
Besetzung

Judith of Bethulia ist ein US-amerikanische Bibelverfilmung des apokryphen Buches Judith aus dem Jahr 1913. Regie führte D. W. Griffith, der den Film auch produzierte.

Zwischen D. W. Griffith und der Studioleitung der American Mutoscope and Biograph Company kam zu einem Streit bezüglich weiterer Langspielfilme, aus diesem Grund verließ er zusammen mit der Stammbesetzung das Studio. Aus diesem Grund wurde die Filmpremiere auf den 8. März 1914 verschoben. Ein weiterer Grund ist auf die Szene einer Orgie, die für damals als zu gewagt erschien.

Der Film gehört neben dem italenischen Film Cabiria zu den wichtigen Spielfilmen des Jahres 1914. Der Film galt für viele Jahre zusammen mit Cabiria als einer der ersten Spielfilme der Filmgeschichte. Allerdings existieren einige ältere Spielfilme wie der australische Film The Story of the Kelly Gang (1906) und französische Film La vie et la passion de Jésus Christ (1903- 1905).

Handlung

Die Geschichte des Films spielt in der jüdischen Stadt Bethulia. Diese wird schließlich auf den Befehl des assyrischen Königs Nebukadnezar durch seinen Oberbefehlshaber Holofernes mit einem gewaltigen Heer angegriffen und belagert. Für die Stadt entwickelt sich diese Situation trotz ihres Mutes und ihres Kampfgeistes zu einem riesigen Problem, da sich der Brunnen der Stadt außerhalb der Stadtmauern befindet. Dadurch leiden die Menschen der Stadt.

Die reiche Witwe Judith ringt in mehreren Gebeten und Gesprächen mit Gott um einen Rat. Schließlich kommt ihr die Idee Holofernes zu verführen und schließlich zu töten. Sie kleidet sich dem entsprechend und geht zum Lager der assyrischen Krieger. Dort genießt der Oberbefehlshaber sein Leben zusammen mit vielen Tänzerinnen und einen Eunuchen als Leibeigenen Diener.

Währendessen versuchen die eingesperrten Bewohner der Stadt Wasser vom Brunnen zu holen, dabei werden viele Krieger getötet. Dieser Eunuch führt Judith zu ihm und er verliebt sich in sie. Auch beginnt ihn zu mögen und bittet Gott um die Kraft ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Schließlich gelingt es ihr mit ihm alleine zu sein. Sie macht ihn betrunken und tötet ihn schließlich nach einer Vision voller Elend und Tod. Sie flieht zurück in die Stadt und schließlich gelingt es der Armee der Stadt die Belagerung zu beenden, da ihr Führer getötet wurde.

Für diese Tat ging Judith in die jüdische Geschichte ein.

Hintergrundinformationen über das Buch Judith

Das Buch Judith gilt unter Theologen als deuterokanonisches bzw. apokryphes Buch, was bedeutet dass dieses Buch eher einen glaubenstärkenden Hintergrund als einen historisch fundierten Hintergrund besitzt. Ein großer historischer Fehler ist das König Nebukadnezar niemals über Assyrien geherrscht hat. Er war der König von Babylon, dies wird in mehreren historischen Aufzeichnungen und in der Bibel bekundet.

Judiths Figur inspirierte hauptsächlich Maler wie Sandro Botticelli und Gustav Klimt. Daneben existieren einige Opern und literatische Werke. Die Sängerin Judith Holofernes (Wir sind Helden) hat ihren Künstlernamen aus den Figuren Judith und Holofernes abgeleitet.

Daneben existieren noch zwei weitere Fernsehfilme über das Buch Judith.

Siehe auch

Weblinks

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