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Oliver Hohlfeld

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Beruf Kurzbeschreibung fehlt
Persönliche Daten
Geburtsdatum Geburtsdatum fehlt
Geburtsort Geburtsort fehlt


Oliver Hohlfeld (* 21. Januar 1965 in Cottbus) ist ein deutscher Autor, Dramaturg und Theaterfotograf.

Leben

Hohlfeld legte sein Abitur 1983 in Halle ab und nach einem Regie-Volontariat beim Fernsehen der DDR und seinem Berufsabschluss als Fotograf. Da ihm ein Regiestudium nicht erlaubt wurde, studierte er erst nach der Wende an der Humboldt Universität in Berlin Neuere Deutsche Literatur und Theaterwissenschaften.[1] Er erlangte 2000 mit der Arbeit Werner Schwabs Fäkaliendramen. Der exemplarische Fall: „Die Präsidentinnen“. Eine Analyse der Rezeption und des Werkes den Magistergrad.

1986 wurde Hohlfeld Schiffahrtsagent im Hafen Halle/Trotha, von 1989 bis 1990 arbeitete er als Fotograf und Leiter der Sichtwerbung am Theater Anklam und in den Jahren 1986 bis 1989 als Fotograf am Landestheater Halle. In der Zeit von 1990 bis 1994 arbeitete er dann als Fotograf und Leiter der Sichtwerbung am Theater Schwedt.

In den Jahren 1997 bis 1998 war er Autor und Dramaturg in der Inszenierung „Die Richtstatt“ am Staatsschauspiel Dresden (Regie: Volker Metzler; UA). 1997 machte er ein Dramaturgie-Praktikum an der Baracke am Deutschen Theater. Von 1999 von 2001 arbeitete er als Dramaturg, Regieassistent und Theaterfotograf am Landestheater Mecklenburg/ Neustrelitz. 1999 war er Autor, Dramaturg und Spielleiter in der Aufführung „Dracula“ in Zusammenarbeit mit dem Papiertheater „Invisius“, Berlin.[2] 1998 arbeitete Hohlfeld als Dramaturg im Tanzprojektes „Face off“; Choreographie von Antje Fehér am Opernhaus Halle.

2003 folgte die Uraufführung von „Kopflos“ in Berlin im Theaterzelt Pankow. 2002 erarbeitete Hohlfeld die Dramatisierung des Romans „Der Trinker“ von Hans Fallada im Auftrag für die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz; Uraufführung am 29. Mai 2003 in der Regie von Thomas Roth.[3][4][5]

2004 erfolgte eine Veröffentlichung der Komödie „Die Verweigerung“ im LUNARDI Verlag und Lesung im Podewil u.a. mit Ursula Werner und Friedhelm Ptok. 2003 war er Autor des Operettenlibretto für „Königin Luise - Eine Königin tanzt“ im Auftrag der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz.[6]

Von 2005 bis 2007 hatte er einen Auslandssaufenthalt in Madrid.

2006 war die Uraufführung seines Stückes „Jagen“ in Berlin am Acud-Theater, das von Thomas Roth auch am Orphtheater in Berlin inszeniert wurde. Die Hauptrollen im Beziehungsdrama spielten Matthias Horn und Angela Nicotra.[7]

Von 2007 bis 2009 war er Dramaturg an der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz. 2007 beteiligte er sich an der Dramatisierung von Astrid LindgrensRonja Räubertochter“ im Auftrag der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz[8] und war Kurator und Gestalter der Ausstellung: „Kunstwerk und Dokument – Theaterfotografie in Berlin und Umland“ in Sevilla. 2009 hat er eine mit der Schauspielschule Berlin eine Dramatisierung nach Elementen des Dschungelbuches von Rudyard Kipling im Theaterzelt im Schlossgarten Neustrelitz aufgeführt.[9][10]

Werke

  • Die Verweigerung: Komödie, Lunardi, Berlin, 2004, ISBN 3-9809935-1-5[11][12]
  • Theaterstück Eiland (Fragment), in: EXPEDITION LUNARDI, Eine Anthologie, Herausgegeben von Bettina Hartz und Asmus Trautsch, Lunardi-Verlag, 2004, ISBN 3-9809935-0-7.
  • Königin Luise. Bilder eines Lebens, Unipress. 2004. Herausgeber: Schlossgartenfestspiele Neustrelitz e.V. (zusammen mit Matthias Wolf)[13]
  • Die Letzten der Glücklichen (Theaterstück, 1994)
  • Volksschwankung (Theaterstück, 1995)
  • Erbgut (Theaterstück, 1996)
  • Jungbrunnen (Theaterstück, 1997)
  • Die Richtstatt (dramatische Fassung von T. Aitmatows Roman für das Staatsschauspiel Dresden, UA 1997)
  • Quarantäne! (Theaterstück, 1998/2001)
  • Trilogic (drei Monologe: Modern things, Mädchen – lange Tage, Jagen, 1998/2002); das Drama Jagen wurde 2006 in Berlin uraufgeführt.
  • Kopflos (Theaterstück, 2000; UA Berlin 2003)
  • Messermond – Woyzecke muss bluten (2002)
  • Rattengift (2002)
  • Meerbuch (in Zusammenarbeit mit Birgit Hampel-Chikalov, 2002)
  • Abschied von Januar (in Zusammenarbeit mit der Grafikerin Stella K. Krehl, 2002)
  • Sieben Zirkusstücke (in Zusammenarbeit mit der Grafikerin Stella K. Krehl, 2003)
  • Das Band – Roman in Fragmenten (Roman in Zusammenarbeit mit der Grafikerin Stella K. Krehl, 2003)[14]
  • Der Trinker (dramatische Fassung von H. Falladas Roman für das Theater Neustrelitz/ Neubrandenburg, Uraufführung 2003)
  • 57, Kurs Sansibar (Erzählung, 2003)
  • Königin Luise – Eine Königin tanzt (Operettenlibretto für das Theater Neustrelitz, Uraufführung 2004)[15]

Einzelnachweise

  1. Oliver Hohlfeld Der Literarische Salon
  2. Dracula
  3. Der Trinker Theater der Zeit, Ausgaben 9-12, Verband der Theaterschaffenden der DDR, Henschel, 2003, S. 62/63
  4. Zitty: Band 29, Ausgaben 1-3, Zitty Verlag GmbH, 2006, S. 122
  5. Der Trinker Presseberichte und Rezensionen
  6. Oliver Hohlfeld Schlossgartenfestspiele Neustrelitz
  7. Subtiles Geflecht Der Tagesspiegel vom 22. Januar 2010
  8. Ronja Räubertochter
  9. Berliner Schule für Schauspiel Chronik
  10. Dschungelbuch Bericht bei brandenburg.tv
  11. Oliver Hohlfeld Lunardi Verlag
  12. Die Verweigerung
  13. Königin Luise: Bilder eines Lebens
  14. Oliver Hohlfeld - Werkverzeichnis, S. 1 Lunardi-Verlag, Berlin
  15. Oliver Hohlfeld - Werkverzeichnis, S. 1 Lunardi-Verlag, Berlin

Weblinks

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