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Peter Seamus Lorcan O’Toole(* 2. August 1932 in Connemara, Irland) ist ein irischer Schauspieler.

Lebenslauf

Peter O’Toole wurde am 2. August 1932 in Connemara in Irland geboren. Der Sohn von Jane (Mädchenname:Ferguson) und Patrick Joseph O'Toole wuchs im englischen Leeds auf. Seine Mutter arbeitete als Krankenschwester und sein Vater arbeitete als Metall Plater, Footballspieler und Buchmacher.

Peter O’Toole verließ vor seinem Abschluß die Schule um als Fotograf und Journalist für die Zeitung Yorkshire Evening News zu arbeiten. Später absolvierte er seinen Militärdienst bei der Navy. 1952 erhielt er ein Stipendium an der Royal Academy of Dramatic Arts, wo er zusammen mit Alan Bates, Albert Finney und Bryan Pringle studierte.

Im Alter von 23 Jahren begann er seine Schauspielerkarriere beim Bristol Old Vic Theatre, dort war er der jüngste Hamlet Darsteller in der englischen Theatergeschichte. 1954 hatte er sein Fernsehdebüt in einer Fernsehserie. Im Jahr 1958 folgte seine erste Filmrolle in dem Fernsehfilm The Castiglioni Brothers. Mit dem Disney-Film Entführt - Die Abenteuer des David Balfour feierte er im Jahr 1960 sein Leinwanddebüt.

1959 heiratete er seine Ehefrau Siân Phillips. Zusammen mit ihr hat er zwei Töchter. Seine älteste Tochter Kate O'Toole (*1960) wurde Schauspielerin und Regisseurin. Seine zweite Tochter Patricia wurde 1963 geboren. 1979 ließ sich Peter O'Toole von seiner Frau scheiden.

1962 konnte er mit dem späteren Filmklassiker Lawrence von Arabien seinen Durchbruch feiern. Er wurde erstmals für den Oscar und einen Golden Globe Award als Bester Nachwuchsdarsteller nomminiert. Er verkörperte auch König Heinrich II. in den Filmen Becket (1964) und Der Löwe im Winter (1968) die ebenfalls für einen Oscar nominiert wurden.

Zu seinen weiteren wichtigen Filmen der 1960er Jahre gehören Was gibt's Neues, Pussy?, Wie klaut man eine Million?, Die Bibel, Goodbye, Mr. Chips und Casino Royale.

1979 war er in der Rolle von Tiberius in dem Pornofilm Caligula von Tinto Brass zu sehen. Der Film selbst gilt als umstritten und er distanzierte sich zusammen mit Malcolm McDowell von seiner Mitwirkung am Film.

Im Jahr 2003 wurde er mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Im Jahr 2007 folgte eine weitere Oscarnomminierung für den Film Venus von Roger Michell.

Filmografie

Hauptartikel: Filmografie von Peter O’Toole

Weblinks

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